Diálogos en Habana: Por una paz sin desaparecidos!

La Fundación apoya el proceso de paz y aboga por un Acuerdo humanitario y de justicia que permita encontrar a los desaparecidos.

Ver el posicionamiento de la Fundación con las organizaciones de Derechos Humanos

 

„Das Verschwindenlassen löscht die Geschichte jedes einzelnen Menschen aus. Die Angehörigen haben nicht einmal ein Grab zum Trauern", weiß Arellana aus eigener Erfahrung. Deshalb setzte er im Berliner Exil seine Unterstützungsarbeit für die bedrängten kolumbianischen Menschenrechtler fort. Gemeinsam mit dem Landsmann und Kollegen Pedro Compay gründete er die Gruppe ISKA (Internationale Solidarität und Kulturaustausch Kassel/Berlin). Die erste Begegnung der beiden schildert Arellana im Rückblick so: „Wir lernten uns auf der Documenta in Kassel kennen, kannten Deutschland wenig und begannen uns über das andere Kolumbien, jenseits der Stereotypen Fußball, Guerilla, Mafia auszutauschen." Sie begannen sogleich mit ihren Unterstützungsprojekten.

Bei dem „Stadtplan der Erinnerung" sollen in Kolumbien bisher numerierte Straßennamen im Zentrum von Bogotá nach Verschwundenen benannt werden. „Wir wollten damit den Verschwundenen ihren Platz in der Stadt zurückgeben", so Arellana. Doch bis auf wenige Ausnahmen wurden die Pläne nicht umgesetzt. Weil ein Großteil der Verschwundenen zur Linken gehörte, läuft die kolumbianische Rechte dagegen Sturm.

N.N. ist der zweite Teil des Projekts. Der Film soll helfen, den Verschwundenen eine Stimme zu geben und in Europa die Verhältnisse in Kolumbien bekannter zu machen, so Arellana. In Deutschland haben sich sowohl kirchliche Gruppen, als auch Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Menschenrechtsgruppen an der Solidaritätsarbeit beteiligt. Doch der engagierte Künstler hat schon wieder neue Projekte und Pläne. Auch deswegen unternimmt er demnächst wieder die gefahrvolle Reise nach Kolumbien.

siehe auch: http://www.scheinschlag.de/archiv/2001/09_2001/texte/18.html

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